Lien de vie

Hilf einer kleinen Gruppe ausgestoßener Pferde ein sicheres Quartier vor dem Wintereinbruch zu finden. Doch die Nahrung ist knapp und schon hat der erste Frost Einzug erhalten. Der Einzige Weg zu sicheren Gefilden führt über die Berge ...
 
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 Pferderassen und deren Boni/Mali

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BeitragThema: Pferderassen und deren Boni/Mali   Di Jan 06, 2009 10:39 pm

Ihr könnt Lien de vie begleiten egal, welcher Pferderasse euer Charakter angehört. Allerdings hat der Körperbau Einfluss auf eure Handlungen - was ja auch nur realistisch ist, denn ein Shetty wird nie gegen einen Hannoveraner ein Wettrennen gewinnen und ein Shire Horse nicht über 1,80 m springen. Grob habe ich real existierende Pferderassen in die 4 klassischen Gruppen geteilt: Ponys, Vollblüter, Warmblüter und Kaltblüter. Jedoch wird hier viel mehr Wert auf die Gesamterscheinung des Pferdes gelegt, als wie z.B. Pferde und Ponys nur anhand der Größe zu trennen. So wird ein schwerer Haflinger eher in die Kategorie der Kaltblüter fallen statt der Ponys. Und bei Pferderassen, wie Barock- und Westernpferden muss auch von Fall zu Fall entschieden werden, ob sie eher in die Kategorie der Warm- oder der Vollblüter gehören.

EINE BITTE: Haltet euch an die realistischen Fellfarben und Pferderassen. Mag ja ok sein, wenn euer Paint Horse ein Abzeichen an der Flanke in der Form eines Mondes hat, aber bestimmt hat es keine rotglühenden Augen oder ist schwarz mit weissen Tupfen. Wenn ihr bei einer Pferdebeschreibung nicht weiterwisst oder einen Fehler gemacht habt, ist das nicht schlimm, aber wenn es mir auffällt, mache ich euch dann darauf aufmerksam.

Hier findet ihr nun eine genauere Beschreibung der Kategorien:

Ponys


Fotos: (c) Dragoon von http://www.gegen-bilderklau.net & http://tshamburg.oyla4.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

Es gibt die verschiedensten Ponyrassen auf der Welt, aber wenn man das Wort sieht, denkt jeder als erstes an kleine, knuffige Mini-Pferde mit langem Fell im Winter gegen die Kälte. Ursprünglich waren ja eigentlich alle Pferde unter 1,50 m im Stockmaß und vor allem der Mensch hat große, starke Pferde gezüchtet, die ohne Probleme einen Reiter auf dem Rücken tragen können. Dafür haben viele Ponyrassen wichtige Überlebensvorteile in der freien Wildbahn erhalten und die meisten überstehen eisige Kälte oder umgekehrt, größte Hitze.

Rassebedingete Boni/Mali:

CON +2
STR +1

DEX -2

Ponys als Führer:
Sei es Leitstute oder Leithengst; ein Pony kann selten allein mit seiner Körperkraft eine Herde größerer Pferde auf den richtigen Weg führen. Hier muss es mit Intelligenz und Witz überzeugen und darf den Überblick nie verlieren um notfalls schneller handeln zu können, als alle anderen. Nur dann folgen die anderen Herdenmitglieder gerne und vertrauensvoll.
Ponys als Beschützer:
Auch wenn sie vielleicht Kräftemässig mit einem starken Gegner im Zweikampf unterfordert sein könnten, erweist sich hier der Überlebenstrieb der Ponys als besonders wertvoll. Wer einmal die Sturheit eines Ponys und gleichzeitig dessen Einfallsreichtum erlebt hat, wird wissen was ich meine. Ausserdem können Ponys anderen, vielleicht etwas empfindlicheren, Herdenmitgliedern in Sachen Nahrung und Unterschlupf gut den Vortritt lassen; sind sie doch mit wenig zufrieden und scheuen auch einen Schneesturm nicht.
Ponys als Finder:[i]
Mit den Großen mithalten? Klappt nicht? Dafür eignen sich die kleinen Helden aber Ideal dafür, selbst den kleinsten und verwinkelsten Unterschlupf oder Gras aufzufinden. Und wer wissen will, wie man kargen und trostlosen Gegenden überlebt, der kann von diesen Talenten im Survival viel abschauen.
[i]Ponys als Diplomaten:

Auch sehr gut geeingnet für Ponyrassen. Es mag zwar einige extrem sture Exemplare in dieser Kategorie geben, aber mit seinem Charme punktet ein kleiner, ungefährlicher Knirps oft besser als große dumme Kraftprotze.

Vollblüter


Fotos: (c) http://www.jaanas-pferdebilder.de.vu

Mit ihrem Ursprung, dem arabischen Vollblut, werden Vollblüter als die vom Menschen am reingezüchtesten Pferde angesehen. Klug, leistungsstark und unglaublich schön lassen sie viele schwärmen. Ihr hitziges Temperament macht sie zu geflügelten Läufern aber manchmal können sie dadurch auch den kühlen Kopf verlieren. Ausserdem sind sie auf Leistung und eher weniger auf Überleben in freier Wildbahn gezüchtet. Trotzdem sind sie nach der Anpassung oft mindestens genauso robust wie die Ponys.

Rassebedingte Boni/Mali:

INT +2
CHA +2
STR -2

Vollblüter als Führer:
Klug und mit zunehmendem Alter sogar weise haben sie oft eine gute Lösung parat. Geht aber mal wieder ihr Temperament mit ihnen durch, kann es passieren, dass diese Pferde abgehen, ohne darauf zu achten, ob die anderen ihnen folgen können. Junge Tiere werden deshalb selten auf hohe Führungsposten gesetzt.
Vollblüter als Beschützer:
Ihr reiner Stolz und ihr großes Ehrgefühl macht aus vielen Vollblütern unbesiegbare Kämpfer, auch wenn sie Stärkemäßig größeren Pferden schnell unterlegen sein können. Schnell sind sie aber auch mit sich selbst beschäftigt und verlieren die anderen Pferde aus dem Blick. Wenn ein Vollblut aber seinen festen Platz gefunden hat, wird es weise für das Wohlergehen der Herde entscheiden.
Vollblüter als Finder:
Völlig in sich selbst versunken und sich erfreuend an der eigenen Kraft und Eleganz geschieht es häufig, dass hochblütige Pferde durch Zufall oder durch ihren Instinkt Dinge entdecken, die den anderen vielleicht unzugänglich geblieben wären. Intelligent können sie dann den Nutzen des Gefundenen erkennen und einsetzen.
Vollblüter als Diplomaten:
Durch ihre unglaubliche Schönheit sind diese Pferde oft das Aushängeschild einer Herde. Allein durch ihr majestätisches Auftreten bezaubern sie schnell das Gegenüber und können neue Beziehungen knüpfen.

Warmblüter


Fotos: (c) http://www.sennenhund-falko.de & http://gestuetdemar.ge.funpic.de

Unter dieser Kategorie regruppieren wir alle Rassen, die der Mensch als "Reitpferde" definiert. Doch die Verschiedenheiten sind unzählbar. Die meisten Eigenschaften hat jedoch der Mensch sich erzüchtet; Leistung, Umgänglichkeit, Stärke ... In der freien Wildbahn kommen sie jedoch auch gut zurecht, wenn sie sich adaptiert haben. Sie können allerdings nicht nur von ein paar trockenen Halmen leben, sondern brauchen viel Futter für einen guten Stoffwechsel.

Rassebedingte Boni/Mali:

STR +1

Warmblutpferde sollen hier als Durchschnitt gelten, von daher gibt es keine weiteren Attributabweichungen.

Da es so viele verschiedene Warmbluttypen gibt, sei hier nun mal erübrigt, die einzelnen Klassen zu beschreiben. Je nach Rasse und speziellem Charakter werden dann individuell die Werte angepasst.

Kaltblüter


Fotos: (c) Katharina Scholz (sweety13@gmx.at) & http://www.jaanas-pferdebilder.de.vu

Auch hier eine Kategorie, die zwar zuerst robust wirkt, aber aus der Zuchtauslese der Menschen entstand. Kaltblüter können robuste und genügsame Wildpferde werden, jedoch haben sie Schwierigkeiten mit hohen Geschwindigkeiten. Auch für das Erklettern von Bergen müssen sie sich die Geschicklichkeit erst aneigenen. Dann bringt sie aber kaum mehr etwas as der Ruhe und wer möchte schon sich einem 1000 kg schweren Koloss im Kampf gegenübersehen?

Rassebedingte Boni/Mali:

STR +3
DEX -2
INT -1

Kaltblüter als Führer:
Durch ihre unerschütterliche Ruhe suchen sich Kaltblüter besonders sorgsam. Von daher schließen sich ihnen häufig andere Pferde an, die keine Lust haben, irgendwo verloren zu gehen. Allerdings kann es manchmal sein, dass ein Kaltblut längere Denkpausen einlegen muss, bevor es sich entscheiden kann.
Kaltblüter als Beschützer:
Im Kampf kann kaum ein Pferd es mit diesen Kolossen aufnehmen - wenn sie kampferfahren und trainiert sind. Ansonsten kann die erhöhte Trägheit dieser Rassen zum Hindernis werden. Ein Kaltblut bietet aber der Herde im Gesamten Schutz und Ruhe. So kann man sich an seiner Schulter stützen und mit so einem Pferd als Nachhut, dürfte niemand mehr verloren gehen - ausser es selbst vielleicht.
Kaltblüter als Finder:
Prinzipiell eher Standorttreu ziehen es viele Kaltblüter vor, zu dösen, als in der Gegend herumzulaufen und nach Neuem Ausschau zu halten. Ältere Tiere haben aber oft einen hohen Wissensschatz, den man nicht unterschätzen sollte.
Kaltblüter als Diplomat:
Die Aussage eines Kaltblutes ist klar: ich stehe hier, willst du etwa versuchen, mich hier wegzukriegen? Das reicht oft schon als Kommunikation, allerdings sind lange Gespräche zu einem unangnehmen Thema oft nicht so ihre Sache. Sie haben nichts davon, andere für etwas begeistern zu müssen, da sie selbst in sich ihre Ruhe gefunden haben.
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